Archive-name: Warning.Against.Smoking

From: unknown

Subject: Story - Warning against Smoking

Newsgroups: alt.sex.stories

Reading on might emotionally harm you, as the following piece of fic- tion will simply be nice and might not fulfill your highly individual aberate expections. If you are on hard nc stuff, the story will defini- tively disappoint you. It even might transform you into a romantic be- yond repair or teach you some German.


That was the Risk Disclosure, and now that you know the deal:
Risk it ? [Y]es
[D]on`t know
[N]ever I will do that to myself
Part One: GERMAN original Part Two: ENGLISH renarration
(never meant to be a precise translation)


Quelle: GENIUS

-=-=-= Das Wasserbett =-=-=-

Aus den zunaechst verschwommen Bildern entdecke ich bald mit verquollenen Augen bekanntere Dinge. Auch meine Gefuehle melden sich alsbald zu Wort. Eine zaertliche Hand streicht ueber meinen Koerper, und reisst mich sanft aus dem Reich der Traeume. Ich bin erwacht. Ich nehme mit nunmehr geoeffneten hohlen Augen die Umrisse meiner Wohnung wahr. Neben mir liegt meine Freundin, die mich liebkosend an die entscheidenen Stellen der vorangegangenen Nacht erinnert.
"Morgen, Haasii!". Sie gaehnt: "Gut geschlafen?"
"Schlafen ?", denke ich, mich dunkelnd an einen Zustand entsinnend, in dessen Genuss ich vor unsaeglich langer Zeit gekommen war, als der Wille zur Freiheit in argumentierender Absicht den Drang zur Einsamkeit ueberdeckte.
Ein Blick zur Turmuhr, denn unser Haus liegt direkt neben einer Kirche, ruft mir die absichtlich unsauber verfassten Vermerke in meinem Notizbuch ueber meine heutigen Sollaktivitaeten ins Gedaechtnis zurueck. Halt, ich habe ihr noch nicht geantwortet, was sage ich ihr ? "Ich liebe dich", faellt mir da spontan ein, und ihrem strahlend-vitalem Laecheln entnehme ich die Wirkungskraft der gefuehlsbetonten Pragmatik dieser drei Worte. Sie gaehnt, raekelt sich.
Ich errechne gerade die Zahl der Stunden die ich heute fern aller Realitaet verbringen durfte mittels den in Unvergessenheit geratenen Lauten der Turmuhr, deren ruhige Gelassenheit so ganz im Gegensatz zu der Zeit davor, mich rasch entschlummern liess. Das waren dann drei Schlaege, jetzt ist es acht, also fuenf ! Fuenf ganze Schlafstunden durfte ich im fernab aller Realitaet die vier Stunden suedostasiatischer Sinnlichkeit verarbeiten.
"Haasiii?"
Ich weiss was jetzt kommt. Nein, bitte verschone mich, heule ich in mich hinein, eine Traene selbstmitleidiger Glueckseligkeit innerlich hinunterschluckend.
"Spatzimausi?" antworte ich mit unbeweglichem Gesicht.
Sie ruscht naeher. Wieder streichelt sie mich. 9.30 h, Termin mit meinem Anwalt, Herrn Kraus, heute wird es sich entscheiden, ob mich meine Existenz als leitender Personalchef weiterhin befaehigen wird, dieses wunderschoene Wasserbett, auf dem ich nunmehr unter einem Bein begragen liege, abzubezahlen. Verbissen arbeite ich an einer Loesung, meiner Freundin begreiflich zu machen dass ich meine Energie heute noch brauchen werde, schon faellt mir ein, dass dies nur ein vorgeschobener Grund ist. Ich kann nicht mehr, Gott, hilf mir, wenn es dich gibt, hilf mir, seufze ich schreiend, und Gott hilft.
"Haasii, hast du heut' nicht deinen Prozess ?". Ich kenne keinen einzigen Menschen auf der Welt, der das Wort Prozess so suess aussprechen kann wie meine Freundin.
"Ja", meine ich bescheiden, denn ich werde einen Teufel tun, mein Weib mit meiner Seelenproblematik zu verunsichern. In ihren Augen lese ich nun, denn ich lese alles und immer aus ihren Augen, dass sie nun Hunger hat.
"Ich mach dann mal Fruehstueck.", und mich ihren wunderschoenen braunen Augen unterordnend versuche ich zunaechst meine Beine zu einem Fortgang in die Kueche zu bewegen. Es geht nicht, zu sehr bin ich von den Transaktionen dieser und der uebrigen Naechte geschwaecht, daher entrolle ich nun der Staette ihres Wohlbefindens. Wie haelt sie das nur durch, als Frau, und ohrfeige mich ueber meinen abwertenden heimlichen Machogedanken, ich koche Tee.
Eben zerschlage ich drei Eier ins heisse Fett, eine staerkende Nahrung, genau das was ich jetzt brauche, da ruft das Wasserbett: "Schmusi, ich mag heut keine Eier, ich hoffe es ist noch nicht zu spaeeet?"
Es ist nicht zu spaet, es ist nie zu spaet, ich liebe sie, sie zaehlt, ich zahle. In eigenartiger Weise verwandelt sich der aufkommende Fluch ueber die schicksalshaften Gegebenheiten der inzwischen bruzelnden Spiegeleier in ein Gefuehl der totalen Ergebenheit und Liebe. Eier raus, Herd aus, hinein in den Abfall, den ich gleich nicht aus dem Hause zu bringen vergessen darf. 11.15 h, Abschlussurteil, mir wird vorgeworfen, das Geschaeft in hinterlistiger Weise geschaedigt zu haben, indem ich in einer Betriebsratversammlung einige Ziele der Geschaeftsleitung zukundegetan hatte.
Es macht Spass ein Fruehstueck zu machen ... wo ist denn nur mein Lieblingsjoghurt geblieben? Ich hatte doch gestern zwei davon gekauft, um meinen Gaumen haute daran zu erfreuen. Ich weiss genau, dass ich ihn ins zweite Kuehlfach gestellt habe, neben den feinen Wuerstchen, einer Spezialitaet aus Ungarn, die ich von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen hatte, die jetzt auch ein leeres Loch im Blickfeld meiner halboffenen Augen hinterliessen. Well, i know, moege es ihr gemundet haben, wofuer lebe ich denn.
Das Fruehstueck ist fertig, und mit dem brausendem Wasser der Dusche, unter der der weisse und nympfenhafte Koerper meiner Freundin verweilt, serviere ich den Tee. Aber irgendetwas stimmt mit dem Tee nicht. Es reicht nur fuer eine einzige Tasse. Mit Freuden entsinne ich mich an die Physikstunde als wir die drei Aggregatzustaende des Wassers unter die Lupe nahmen.
Waren das noch Zeiten! In heroischer Selbstueberfluegelung gebe ich ihr die volle Tasse Tee, schliesslich bin ich ein Mann, sowie ein Kavalier der alten Schule. Das Brausen hoert auf. Gebeugt an meinem Platz sitzend, nehme ich einen Schluck Milch zu mir, denn Milch haelt gesund, und Gesundsein hat ein laengeres Zusammensein mit ihr zur Folge.
Sie erscheint, mein Lichtblick, meine Sonne, meine Liebe, vollkommen nackt, wie es bei uns ueblich ist, denn zwischen uns werden alle moralischen Komplexe durch die Unuebertrefflichkeit der Liebe zerschlagen.
"Ehhh, jetzt hab ich mich verbrannt, an dem heissen Tee !" ruft sie, und schon springe ich von meinem Stuhl, die nun von zuvielem Rauchen einsetzenden Lungenstiche unbeachtet lassend, um sie mit einem Kuss zu troesten, und ihre lieblichen Lippen zu kuehlen. Als ich zurueck an meinen Platz taumele, wird mir klar, dass alleine ich fuer diesen Hitzeschock verantwortlich bin, sich also in keinster Weise die vor mir tanzenden Augenringe durch unsere Partnerschaft rechtfertigen lassen. Das Leben ist schoen. Fast so schoen wie sie, aber nein, sie ist das Leben...
Die Turmuhr laeutet uns neunmal aus unserer Harmonie. Nach Luft japsend ziehe ich mich an, lungenpfeifend weine ich ein Abschiedslied. "Hasi, umarme mich, warum musst du jetzt schon gehen ?". Frauen verstehen eben nichts von Arbeit, sie sind fuer andere Dinge geschaffen, von denen der Mann nichts versteht. In tiefem Schuldbewusstsein breite ich meine Arme aus, und falle in ihren Koerper. Still stehen wir da, beinahe waere ich abermals eingeschlafen, wenn sie nicht sie waere, waere ich laengst tot.
Draussen regnet es. An dem entscheidenen Tag in meinem Leben regnet es. An dem Tag, an dem ueber meine Existenz entschieden wird. Wenn mir Gott heute ein zweites Mal hilft, verspreche ich ihm, noch heute in die Kirche mit der maechtigen Turmuhr zu gehen. Gott liebt mich, erzaehlte mir kuerzlich jemand, was waere Gott ohne die, die er liebt...
Der Prozess verlief positiv, fuer mich, ich habe Recht bekommen, nun habe ich keine Arbeit mehr und auch kein Wasserbett. Allerdings habe ich Recht bekommen, und dieses Vehikel wird mir bei meiner neuen Suche nach einem Arbeitsplatz ein zuverlaessiges Transportmittel sein. Ich ging auch in die Kirche, ja die mit der Turmuhr, der maechtigen, der, die direkt vor unserem Hause Extrakte westlicher Kultur determiniert. Nach dem Kirchenbesuch kehrte ich der Welt den Ruecken zu und meiner Freundin den Mund. Ich hatte vergessen die Muelltueten hinauszutragen, und waehrend ich dies nachtraeglich tue, ueberlege ich nach einem Erklaerungsplaedoyer fuer das demnaechste Fehlen des Wasserbettes. Ich befinde, dass ich ihr dies nicht antun koenne, und entscheide mich fuer die Aufnahme eines weiteren Kredits auf meinem ohnehin schon verschuldeten Konto. Was hat Geld schon zu bedeuten, sagt meine Freundin immer. Wir sind zwei Kinder, Kinder die sich lieben, als waeren es Erwachsene.
Die Bestaetigung dessen erfahre ich an der Haustuer. Mit Wasserbettaugen empfaengt mich meine Freundin. Ich gehorche. Und so beginnt die Nacht, die gerade zuvor begann. Diese Zeilen schreibe ich just in einem Moment der Freiheit, die ich seit Jahren geniesse. Meine Freundin ist nebenan bei einer Freundin. Und so abrupt moege dieser Ausschnitt aus meinem Leben enden. Ich bin gluecklich, denn ich liebe dieses Kleinod, dass ein Stueck meines Selbst ist, ja, bin ich es doch selbst, den ich da liebe. Erst wenn die Menschheit die Menschheit liebt, kann sie untergehen.
Maurice Sanders,
Paris den 25. August 1984.
Nachwort: In der selben Nacht in der M. S. diese Zeilen verfasst hatte verstarb der Autor dieses Tagebucheintrages mitsamt seiner Freundin. Eine Gasleitung war defekt und das geruchlose und hochexplosive Gasgemisch, dass sich im ganzen Hause verbreitet hatte, wurde durch das Anzuenden einer Zigarette entzuendet. Wir fanden diesen Text im Nachlass des Autors und moechten ihn auf diesem Wege der Oeffentlichkeit kundtun. (-wa)




-=-=-= The Waterbed =-=-=-
Within the dizzy images my swollen eyes soon discern familiar things. Even my physical sensations return. A tender hand caresses my body and pulls me softly out of my dreams. I am awake. With hollow eyes I recognize the outline of this flat as being mine. Beside me is my girl friend, whose tenderness reminds me about the real important moments of the preceding night.
"Good morning, daaaling." She yawns, "Slept well?"
"Sleeping?", I wonder silently, trying to recollect the memories about a condition I revelled in an eternity ago, when my drive for personal freedom more than argumentatively offset my loneliness.
A look to the campanile`s clock (the church is just across the street from our house) recalls some intentionally smugged scribbles in my notebook about today`s duties. But stop, I have not yet answered, but what am I going to say to her? "I love you", comes spontaneously to mind, and from her vital beaming I see the high efficiency of these three words` emotional pragmatic. She yawns and stretches.
I am adding up the hours which I was allowed to spend far from all reality today. The church bell aids me in that. I remember three tolls and now it is eight, that makes five hours! Five full hours I was allowed to digest those four hours of Southeastasian sensuality.
"Daaaaliiiing?"
I sense, what`s coming now. No! Please save me from that, I silently plea, swallowing a tear of self-pitying happiness.
"Cozybear, what`s up?" I reply.
She moves closer, carressing me again. An appointment with my lawyer, Messenger Kraus, at 9.30 am, this day will decide whether or not my existence as the directing personell manager will allow me to pay off the waterbed, on which I am now buried under her legs. Grimly I scout my imagination for a way to make her understandnd, that just on this day I really have to save my energy. Just as I were to explain, I realize that she would not accept it at face value. I am faint, God help me, if you exist, I silently pray. And God helps.
"Daaaling, isn`t this the day of your court broseeding?". Really, I do not know of any other person, who can make "court proceeding" sound as sweetly as she can.
"You`re right.", I humbly agree, as I would do everything but putting the load of my problems on this woman. From her eyes I read - I read all and everything from her eyes - that she is hungry now.
"I will go and do breakfast.", and submitting to her soft sparkling brown eyes I try to trick my legs into motion towards the kitchen. That`s not easy, the transactions of this and the preceding nights drew heavily upon my energy ... but I succeed, just. How does she stand it? Instantaneously I feel ashamed for this disgracing macho-thought; I prepare tea.
Just when I crack three eggs into the hot oil -- powerful food, exactely what I need now -- the waterbed calls, "Sweeteeh, no eggs today, please ... or is it too late already?"
It is not too late, no, it`s never too late, I love her, and that`s all that counts. She counts and I pay. In some curious way the already composed curse about the kismet of the already frying eggs changes into a feeling of total devotion and love. Off with the eggs, off with the stove, and down into the trash bag, which I should not forget to empty today. 11.15 am, issue of the court order, the allegation is that I intentionally caused damage to my company by talking openly about some company goals during a trade union meeting of the company`s chapter. The company called them "proprietary secrets".
Somehow it is fun to prepare breakfast ... where is my favourite yoghurt? I recall, that I bought two packs of it yesterday to please my gout with it today. I positively know, that I put it into the fridge, just aside the excellent sausage delicatessen from Hungary, which were a present from a colleague, and I remember precisely where I put them ... but from there an empty space stares back at my not yet fully awaken eyes. Well, I know, hopefully she enjoyed it all, isn`t that exactely what I`m living for?
Breakfast is ready, and by the sound of the streaming water in the shower envelloping the white and nymph-like body of my friend, I serve the tea; I am a gentleman of old traditions. The sound stops and bowed down at the table I take a nap of milk; milk keeps you healthy, and healthiness will result in a much longer being with her.
She appears, my light, my sun, my love, stark naked as always, as all moral complexities have been straightened out between us by the excellence of love long ago.
"Gee, I burnt my lips with this damn hot teee!,", she protests, and I jump from my chair, ignoring the lung itching (a consequence of excessive smoking) to comfort her with a kiss and to cool her lovely lips. Staggering back to my chair I realize, that this heat trauma simply and only was my fault, which cannot be excused by any means! Live is beautiful. Nearly as beautiful as her, but no, she is the life ...
The church bell rings me nine times out of our harmony. Gasping for air I dress, lungwhistling I whine my farewell chant. "Daaaling, embrace me, do really have to go already?" Will women ever understand working? No, they are made for different things, things that men will never really understand. Guiltily I open my arms and fall into her body. Still we stand for quite a while and I nearly doze away ... if it were not for her; if she were not around, I would be dead already.
Outside, rain pours down. On the day, that decides my future life, it rains!!! If God would help me a second time, I would pay that church a visit. Today! God loves you, somebody told me a few days ago. What were God without those that he loves ...
The court proceeding went smoothly and in my favour. The jury found, that I did nothing wrong. I only lost my job and thus my waterbed. I was cleared of all allegations, and that should prove to be some reliable vehicle for finding a new job. Well, I even paid the church a visit, yeah, the one with the clock, the big one, with manifests - just opposite to our flat - some foundations of Western culture. After that visit I turned my back upon the world and my lips towards my friend. I had forgotten to take down the trash, and while doing it now, I think about alternatives for explaining to her a soon to be missing waterbed. But no, I cannot do this her! I will have to talk with the manager of the bank and ask for yet another loan. What is the value of money, there are more important things in life than money, she always tells me. Both we are children, children that love each other like adults would.
The proof is at the door: With waterbed-eyes my girlfriend waits for me, and I obeye. So the night starts early today, or is it late? I put down these lines to paper in a moment of the freedom, which I enjoy for several years now. My girlfriend is next door chatting with another woman. All I desire from life, is living with her and that this part of my life will either never end or end abruptely. I am happy, for I love this gem, which is a part of my self, yeah, it is me whom I love by loving her...
Maurice Sanders
Paris, August 25, 1984
Epilogue: In the same night, in which M. S. wrote these lines, the author of the diary entry died with his girl friend. Non-smelling gas from a leaky supply tube had filled their flat completely. It exploded when the author tried to light a cigarette. We found this text in the residue and bring it to the attention of the public as a warning against smoking.




Last modified (10/09/96 12:16:26) by Eli-the-Bearded.

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