Date: Fri, 27 Aug 2010 10:05:55 +0200
From: Jens van Nimwegen
Subject: 'Selbstverschweinung #8'{Jens van Nimwegen}( MM bd exhib ws )[8!12]
Bitte meldet euch! Zu schreiben macht nur Spaß, wenn der Autor weiß, dass
es auch gelesen wird. Ich höre gern, was Euch besonders gefällt und was
weniger. Und wie, denkt Ihr, wird es ausgehen?
Kontakt und weitere Links:
http://verschweinung.manimal.eu/blog
Note for English readers: Thank you for reading this story. And thank you
for all feedback. Please write in English when you write. Automatically
translated mails are virtually unreadable. I am afraid that you will also
miss more than half of the story when you read it using an automatic
translator.
Jens van Nimwegen
Loch
Nach dem Frühstück kommt Günther, der Besitzer vom Loch, der Lederkneipe in
der Fuggerstraße, um Drexau abzuholen. Der weiß noch nichts von seinem
Glück.
Das Loch wird von Ledermännern, Gummisäuen und Skinheads besucht, und es
geht dort oft derb zu. Günter wollte seinem Laden einen neuen Impuls
geben. Er dachte daran, die Pissbecken zu ersetzen durch eine Pissrinne, in
die sich auch mal ne Sau legen kann. Oder auf Befehl ihres Herrn einen
ganzen Abend liegen muss. Als er mir von seinen Plänen erzählte, dachte ich
an das Klo bei Tom's in Hamburg, wo die Pissbecken nicht an der Wand,
sondern an einer Säule aufgehängt sind. Man steht im Kreis und kann sich
anschauen. Aus der Kombination dieser beiden Gedanken entstand dann etwas
Krasseres, wohl bisher einzigartig. Günther hat in der Mitte eines Raumes
ein rundes Mäuerchen errichten lassen, so hoch, dass man bequem
hinüberpissen kann. Unten springt es zurück, damit man nahe herantreten
kann. Das ganze ist also ein Pissbecken geworden, um das sich Männer
scharen und gegenseitig sehen und begrapschen können. Der Abfluss lässt
sich verschließen.
Dieses runde Becken ist so groß, dass darin ein Mann hocken, kauern oder
knien kann, notfalls auch mit angezogenen Beinen mit etwas Mühe liegen. Zur
Neueröffnung nach dem Umbau soll Drexau in diesem Loch einen Rekord "living
in piss" aufstellen. Während der Öffnungszeiten wird er zweifach
angekettet. Eine kurze Fußkette verhindert, dass er das Becken verlassen
kann. Eine Halskette gibt einige Bewegungsfreiheit, aber macht aufrechtes
Stehen unmöglich. Nach dem Schließen der Kneipe soll er dann den Raum
reinigen, um sich Bewegung zu verschaffen; danach erhält er bis zum Morgen
eine Matratze, auf der er sich ausstrecken kann. Sein Pisshemd wird er die
ganze Zeit anhaben. Die Stiefel darf er behalten und als Kopfkissen,
Putzeimer oder Fressnapf gebrauchen. Es wird eine zweite Fußkette geben,
länger als die erste. Die wird von einem Notar versiegelt, damit am Ende
seines Aufenthaltes beweisbar ist, dass er den Raum nie verlassen
konnte. Als ich neulich unseren Trainer in diese Pläne einweihte, meinte
der, so jemand solle aber kein Fressen vom Haus erhalten, sondern von den
Gästen gefüttert werden, wenn die es für nötig hielten. Übrigens ist Günter
vorsorglich: es soll immer jemand dabei sein, der darauf achtet, dass dem
Pissschwein kein Leid geschieht. Stammgäste und Personal haben sich schon
in einen Wachplan eingetragen.
Es ist hart. Aber jemand der sich von Natur aus gern in Pisse suhlt und
ansonsten ein sorgloses Leben als Lustobjekt führt, darf ruhig auch mal ein
wenig arbeiten.
Auch Porco und der Kameramann wissen noch nichts von diesem Plan. Wir alle
gehen mit Günther ins Loch, das an heute schon mittags geöffnet sein
soll. Die Wiedereröffnung wurde überall angekündigt, mit dem Versprechen
einer ganz besonders perversen nassen Überraschung.
Dort angekommen erkläre ich Drexau was ihm bevorsteht, dass er einen neuen
Rekord aufstellen soll, und dass er seinen Herrn besonders glücklich macht,
wenn dieser nicht so bald von einer anderen Sau gebrochen werden kann. Ich
gebe ihm zehn Sekunden Zeit um sich zu überlegen, wie lange er dieses Leben
aushalten will. "Drei Wochen" sagt er. Heftig, aber ich glaube, dass er
sich einschätzen kann. Man kann sehr deutlich sehen, dass er sich darauf
freut. Und Porco sieht fast neidisch aus, flüstert mir aber zu, dass er
noch nicht so weit wäre. Der Kameramann ist völlig perplex, dass es so
etwas gibt, tut aber sein bestes, professionell zu bleiben. Am Ende muss er
selbstverständlich Günther oral befriedigen. Ich nehme an, dass aus dem
Filmmaterial Reklame für das Loch gemacht wird.
Als die ersten Gäste kommen, gehen wir wieder nach Hause. Wir werden alle
paar Abende mal nachschauen, aber man darf gar nicht erst anfangen, immer
dabei sein zu wollen. Drei Wochen sind lang. Und die Gäste sollen den neuen
Raum und seinen Inhalt selbst entdecken, ohne dass wir da schon
herumstehen.
Überfall
Am nächsten Abend geschieht es dann. Porco, Rotz und ich liegen im Stall
auf dem Gummilager, weil es draußen regnet und sonst nichts anliegt. Der
Kameramann weiß nicht so recht, was er machen soll, und holt sich auf dem
Lederbett einen runter. Ich weiß gar nicht, ob er weiß, dass man uns durch
die beiden Wände zuschaut.
Es klopft. Als ich öffne, stürmen viele Männer hinein und verteilen sich im
Raum: ein Kamerateam mit Licht, Mikrofonen und so weiter, die beiden
Ledermänner, die wir schon vom Notar kennen, und vier paramilitärische
Kämpfer mit Helm. Wir werden schnell überwältigt und mit gespreizten
Gliedmaßen nebeneinander an die Wand gekettet, wo man offenbar in meiner
Abwesenheit zwölf praktische Ringe angebracht hat. Unser Kameramann, der
offenbar von nichts wusste, erhält einen Tritt in den Arsch, fliegt auf die
Fresse und bleibt dann sich selbst überlassen. Er bekrabbelt sich, versucht
zu filmen, wird aber von dem großen Team herumgestoßen.
Wir hängen nackt an der Wand. Man verbindet uns die Augen. Ich fühle, dass
meine Weichteile betastet, offenbar untersucht werden. Dann wird links von
mir jemand losgekettet. Das muss Porco sein. Der fängt plötzlich aus
Richtung Gummilager tierisch an zu schreien, minutenlang. Dann werde ich
losgekettet und mindestens acht Arme tragen mich aufs Gummilager und halten
mich dort fest. Ehe ich mich's versehe, spüre ich einen schrecklichen
Schmerz in meiner Eichel. Sekundenlang wird irgendetwas getan, dann lässt
der Schmerz nach, und ich spüre ein Gewicht. Man hat einen schweren Ring
durch meine Eichel gezogen! Jemand spricht in mein Ohr: "Aufmerksamkeit von
Doc. Wo gehobelt wird, fallen Späne." Man nimmt mir die Binde von den
Augen, wirft Rotz roh neben mich, und die Ledermänner und ihre
Schlägertruppe verschwinden mit Porco. Das Kamerateam filmt den Abzug und
verschwindet dann auch und zerrt unseren eigenen Kamerabubi mit.
So viel Adrenalin in so kurzer Zeit hatte ich noch nie gefühlt. Obwohl ich
teilweise wusste, was los war, war da doch Angst und Unsicherheit. Und
diese Beringung war ja nun wirklich nicht geplant. Ich gewöhne mich gerade
an den Gedanken, dass ich so einen Ring schon immer wollte, ihn aber nie
setzen ließ. Rotz liegt neben mir, zittert und keucht. Der wusste ja von
gar nichts. Und dann schlägt er die Augen auf, schaut mich an und sagt:
"Jeil. Aber jut dass mein Kerl nich hier war."
Porco kommt erst mal nicht wieder. Er hat hat ja wohl unter anderem
Tittenringe bekommen. Das heilt nicht so schnell, und ein wertvoller
Schauspieler wird wohl dabei ärztlich betreut und ferngehalten von
schmutzigen oder gefährlichen Situationen. Ich weiß, dass ein
Eichelpiercing in ein paar Tagen geheilt ist, und beschließe, so lange zu
Hause zu bleiben. Wie ich vier, fünf Tage nicht wixen soll, weiß ich auch
nicht. Rotz ruft Ratte an, und der kommt mit Sekt und allerlei
Delikatessen. Einfach so, nicht zum Rumsauen, sondern um sich beim
gemeinsamen Essen alles in Ruhe erzählen zu lassen. Die Sektflasche schäumt
über, und einiges läuft auf den Boden. Rotz leckt das natürlich auf. Eine
leichte Übung.
Langes Hin- und Her über Ringe für die beiden. Rotz will für sich und Ratte
einen Nasenring. Nicht so dick wie die von uns, aber doch. Für Ratte geht
das zu weit. Höchstens einen Ohrring. Schließlich ein Kompromiss: es sollen
vier identische Ringe angeschafft werden, nicht zu groß. Ratte bekommt zwei
davon ins linke Ohrläppchen. Zwei, das ist jedenfalls weniger spießig als
nur einer. Und natürlich nicht einen links, einen rechts wie bei
Weibern. Rotz bekommt einen ins rechte Ohr und einen in die Nase. Ratte
findet das eigentlich doch recht geil, wenn er selbst auch nicht so weit
ist. Und Unterschiede sind ja auch immer gut, sagt er grinsend. Ich finde,
dass jeder dann auch noch einen Tittenring braucht, und das sehen sie ein.
Lebensformen
Erst nach ein paar Tagen schaue ich gegen Mitternacht mal im Loch
vorbei. Es wirkt voller denn je. Im neuen Pissraum ist viel los. Drexau
hängt halb sitzend, halb liegend in seinem Pissbecken, triefend nass, und
wixt mit offenem Maul und geschlossenen Augen. Laut Günther ist das die
meiste Zeit seine Beschäftigung. Er schaut nicht aus den Augen, bringt sich
auch nicht zum Abspritzen, sondern wixt stunden- und stundenlang. Sobald
ihn jemand bepisst, stöhnt er und räkelt sich lasziv. Da er kein Rasierzeug
hat, wachsen ihm überall Stoppeln. Sein klatschnasses Hemd zeigt Risse.
Neben ihm stehen seine Stiefel. Ab und zu schüttet ein Gast den Rest seines
Bieres in den einen oder wirft Futter in den anderen. Die Leute verstehen,
dass Drexau auf sie angewiesen ist, und oft bringt jemand etwas Gesundes
von zu Hause mit. Gestern hat sich angeblich jemand mit gelbem Halstuch
eine Stunde zu ihm gesetzt und ihn gestreichelt.
Ich steige zu ihm hinein, knie mich neben ihn, und lecke seine
Brustwarzen. Er schlägt die Augen auf, erkennt mich, und stöhnt leise, dass
alles gut ist. Einfach nur da sein, eingepisst werden von immer neuen
Männern, oft mehreren zugleich. Es wird nie kalt. Er weiß nicht, wie lange
er schon hier ist, es soll jedenfalls so weitergehen. Er hat alles, was er
braucht und fühlt sich so in seinem Element, wie ein Schwein es nur kann.
Währenddessen bekomme ich auch die Pisse von mehreren Männern ab.
Günther erzählt, dass er nachts fest und tief schläft. Und dass man darauf
achtet, dass er genug Gesundes zu fressen hat und kein Gast dummes Zeug
macht. Ein Arzt überzeugt sich jeden Tag, dass seine Haut nicht leidet.
Der Umsatz ist deutlich gestiegen. Die Hälfte geht an einen guten
Zweck. Drexau bekommt nichts als seine Berühmtheit und die große
Rückentätowierung, die aber erst, nachdem seine drei Wochen abgelaufen
sind, weil sie ja sauber verheilen und er entsprechend abgerichtet werden
muss. Dazu reicht die Zeit noch, bis Drexau zu seinem Herrn zurückkehrt.
Die Ketten, mit denen Drexau angekettet ist, sind eigentlich nur fürs
Publikum. Er würde auch ohne sie nie weglaufen, davon bin ich nun
überzeugt.
Ein englisches Magazin für Perverse hat schon über das Loch berichtet und
eine beträchtliche Summe für ein Foto bezahlt. Natürlich dürfen Gäste oder
gar Reporter in so einer Kneipe nicht einfach fotografieren. Drexau, ich
und unsere Freunde dürfen dafür den Rest des Lebens im Loch frei saufen.
Vielleicht werde ich selbst eines Tages den Rekord brechen. Was Drexau so
lustvoll genießt, sollte ich auch können. Außerdem ist eine gute Regel,
dass ein Schwein nie ein anderes in Situationen bringt, die es selbst nicht
aushalten kann. Es wird sich zeigen...
Porco taucht wieder auf. Er trägt jetzt die gleichen schweren Ringe wie
ich, in den gleichen fünf Körperstellen. Nur dürfen seine Ringe noch nicht
belastet werden. Wir begleiten den Trainer zu zweit auf ein paar
Ausflügen. Der macht uns mit der Aussicht geil, dass er später, wenn alles
verheilt ist, unsere Nasenringe mit einer Kette verbinden will und unsere
Eichelringe ebenso. Die Kette wird aus meiner Kurzen Hose hängen und in
einem Riss in Porcos halblanger Hose verschwinden. Wer sich mit Piercings
auskennt wird sofort wissen, wie wir verkettet sind. Aber das geht
vorläufig noch nicht, leider.
Es ist kühler geworden, dadurch wirken wir in unseren Gummiwesten ohne Hemd
besonders tierisch. Wir streunen mit den Trainer durch die Stadt, immer
saugbereit, falls seine Blase geleert werden muss. Der Trainer führt seine
perverses Gefolge gern vor, wenn er Bekannte trifft. Wir gehören zusammen,
aber wir vermissen Drexau und beneiden ihn zugleich. Manchmal kommt Rotz
mit, aber er verbringt auch viel Zeit mit Ratte. Es sei ihm gegönnt. Der
junge Kameramann ist meist dabei, mit einem Diensthemd, dass immer steifer
wird.
Einmal, tief nachts, begegnen wir in einer dunklen Ecke wieder den zwei
Männern mit ihrem amerikanischen Rekruten. Der muss drei Stunden
breitbeinig auf einem schmalen Mäuerchen stehen, weil er irgendetwas falsch
gemacht hat. Das sieht einfach aus, aber es ist eine höllische Strafe, weil
man jeden Muskel braucht um die Balance zu halten. Wir erfahren, dass er
bei ihnen im Keller wohnt, mit einer schmalen Pritsche, die tagsüber
hochgeklappt und abgeschlossen wird. Er hat seit dem Sommer keine anderen
Worte mehr gesprochen als "Yes, SIR!" und "Thank you, SIR!", und er bekommt
eines in die Fresse, wenn er das nicht laut genug schreit. Er ist
übriggeblieben von der Besatzungsmacht und braucht solch ein Leben. Er
würde nie weglaufen. Er rennt jeden Morgen in Turnhose die halbe Heerstraße
lang, um bei einem bestimmten Bäcker Brötchen zu holen, macht hunderte
Liegestütze, hundert Kniebeugen, verrichtet jede anfallende Drecksarbeit,
hält das Haus und seine Uniform peinlich sauber, steht Wache, oder steht
einfach in Grundstellung an der Wand. Er muss immer mit gespreizten Beinen
stehen, damit man gut an seine Weichteile kann. Inzwischen kann er auch gar
nicht mehr anders.
So ein Rekrut hat keine eigene Zeit. Wenn er nicht gebraucht wird, steht er
einfach und wartet, Blick auf unendlich. Stundenlang, wenn er sonst zu
nichts nütze ist. Wixen kann er nicht, genießen nur seine Unfreiheit und
seinen Gehorsam, sonst nichts.
Ich lade die drei ein, mal gelegentlich bei uns vorbeizukommen. Ich will
mir dieses Geschöpf näher ansehen. Es hat übrigens keinen Namen, nur eine
Artbezeichnung und eine Nummer: pig 26 steht auf seiner Jacke. Es scheint
in Berlin auch noch ein pig 19 zu geben.
Dann kommt die Zeit der Abreise nach Spanien. Die Jungs haben sich die
ganze Zeit aufgegeilt an dem Gedanken, ohne jegliches Gepäck zu reisen, und
tun das auch. Porco erhält zu seiner eigenen, immer noch recht ordentlichen
Hose ein weißes Unterhemd aus Feinripp, das ihm vier Nummern zu groß ist,
seine Gummistiefel und die Gummiweste. Rotz reist in seiner Kluft, Ratte
wie besprochen in Jeans und T-Shirt und tatsächlich barfuß. Er ist sehr
stolz und aufgeregt, dass er das schafft, und ihm schaudert ein wenig vor
dem Flughafen. Alle drei haben zu dem Anlass wegen der Zusammengehörigkeit
gleichartige, kurzhaarige Schweinestreifen auf dem ansonsten kahlen
Schädel.
Der Kameramann und ich begleiten sie zum Flughafen. Leider darf man die
Sicherheitskontrolle nicht filmen. Dann sind sie erst einmal ein paar
Wochen weg, lernen Spanien kennen und bereiten Porcos Übersiedlung vor.
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