Date: Tue, 14 Dec 2010 11:14:31 +0100
From: Jens van Nimwegen
Subject: 'Selbstverschweinung #9'{Jens van Nimwegen}( MM bd exhib ws )[9!12]

Champion

Die letzten drei Tage in seinem Pissbecken leiste ich Drexau Gesellschaft,
solange das Loch geöffnet ist. Wir reden kaum, sind einfach nur zusammen,
er wie immer halb in Trance. Von seiner tierischen Wollust geht Kraft
aus. Es ist gut, einfach neben ihm zu sein, sich mit ihm bepissen zu
lassen, ihn zu streicheln und manchmal zu lecken. Schweine brauchen gar
nicht so viel, um glücklich zu sein. Die Gedanken kommen auf Null, und wir
sind nur noch Körper, verbunden mit den vielen Männern die uns gewärmt
haben. Allerdings ist Drexau inzwischen ein Pelz gewachsen, und sein Hemd
ist dünner und rissiger geworden.

Am letzten Tag muss ich ihn dann langsam zurückholen ins Bewusstsein. Im
Loch gibt es ein großes Fest und einen Fototermin für Reporter. Sogar ein
schwuler Fernsehsender ist vertreten. Drexau hat drei volle Wochen tagsüber
im Pissbecken gelebt und nachts daneben geschlafen, wie der Notar
bestätigt. So etwas hat es noch nie gegeben. In der ganzen Welt werden
jetzt wohl Lederkneipenklos umgebaut werden.

Günther hat einen Overall für die Heimreise bereitgelegt. Was von Drexaus
Hemd noch übrig ist, will er trocknen und einrahmen. Ich nehme Drexau mit
in meinen Stall, um ihn wieder nackt zu machen. Auch den Schweinestreifen
rasiere ich am Hinterkopf weg und lasse ihn nur oben auf dem Schädel
stehen. Wir schlafen lange und tief, wobei ich seinen Schwanz im Mund halte
und daran denke, es ihm demnächst nachzumachen.

Die nächsten Tage dann zum Tätowierer. COXUQR – sechs riesige schwarze
Buchstaben quer über die Schultern, da, wo bei der Polizei POLIZEI steht,
aber dann auf der Haut, nicht auf der Jacke, das wird an einem Tag nicht
fertig. Dazu DREXAU im Nacken, wo bei mir MANIMAL steht, und als
Überraschung für seinen Besitzer noch auf dem Hinterkopf, genau so breit
wie der Schweinestreifen:

    NUTZ-
    ÖFFNUNG
    UMSEITIG

Wenn man den Hinterkopf also kahl hält, ist diese Gebrauchsanweisung zu
lesen. Aber man kann sie auch mit dem Schweinestreifen unsichtbar machen.

Drexau sieht mit der großen Rückenaufschrift männlich und erregend aus,
aber das Ganze ist auch ungeheuer erniedrigend, vor allen Dingen, wenn er
zwischen jemandens Beinen kniet. Tiefer kann ein Lustobjekt kaum sinken:
ein Manimal, sichtbar auf seinen einzigen Zweck reduziert.


Drexau hat sich in den drei Wochen das Dauerwixen angewöhnt. Er ist jetzt
unermüdlich mit seinem Schwanz beschäftigt, solange er keine anderen
Aufträge hat. Das ist für ein unfreies Objekt eine nützliche Sucht: wenn
sein Besitzer demnächst jegliche Berührung seiner Weichteile verbietet oder
irgendwie verhindert, wird Drexau bestimmt völlig kirre.

Wir bleiben in meinem Stall, bis die Beschriftung einigermaßen abgeheilt
ist. Drexau weiß, dass er bald mit mir zusammen so unter die Leute
muss. Sein Rücken und je nach Haarschnitt sein Hinterkopf werden nichts an
Deutlichkeit zu wünschen lassen, ohne dass Drexau weiß, wer dort alles
hinschaut. Er wird Rufe und Bemerkungen hinter sich hören. Befangenheit ist
nur Last und muss schnellstens abtrainiert werden. Jetzt gibt es keinen Weg
mehr zurück.  Unser Trainer weiß Rat. Erst einmal ist da das
spätsommerliche Lederfest in Schöneberg. Die Straße ist schwarz vor
Ledermännern. Dort muss sich Drexau, nur mit seinen Gummistiefeln
bekleidet, einen Nachmittag und Abend aufhalten. Er wird natürlich
verspottet, herumgestoßen, auch bewundert und Sklaven vorgeführt als
Vorbild oder zur Abschreckung.

Nach dieser Vorführung in der Szene muss er zu einem Popkonzert, wo die
Skinheads als Ordner arbeiten. Der Trainer steckt Drexau dazu in die
Gummishorts und seine Stiefel und gibt ihm einen schwarzen Baueimer voll
Kondome von der AIDS-Hilfe. Er muss überall zwischen dem Publikum
herumgehen und die verteilen.


Als alles vorbei ist, hat er so viel Bemerkungen und Spott abbekommen, dass
ihm alles egal ist.

Damit endet seine Lehrzeit. Für die Bahnfahrt nach Hause gebe ich ihm ein
sauberes, weißes Unterhemd, vier Nummern zu groß. Das bedeckt den größten
Teil der Beschriftung und seine halbe Beule und macht dadurch neugierig.

Nun bin ich wieder alleine in meinem Stall. Für die Wiese im Tiergarten ist
es inzwischen zu kühl, aber es lässt sich gut durch die Stadt streunen.


Triebstau

Nach einer Woche lässt sein Herr wissen, dass er Drexau demnächst wieder
zurückschickt. Er ist mit den Trainingserfolgen und der Tätowierung
durchaus zufrieden, hat überraschend für ein Jahr Verpflichtungen in
Amerika übernommen und möchte Drexau weiterhin in guten, diesmal auch
strengen Händen wissen.

Ich stimme gern zu gut, denn seine Gesellschaft fehlte mir schon. Aber die
Sache hat, wie wie ich schon kommen sah, einen Haken. Drexau ist offenbar
wirklich wixsüchtig geworden und spielt bei jeder Gelegenheit schamlos mit
sich. Sein Besitzer hat ihm das nicht abgewöhnt sondern es bisher eher
gefördert.  Er hat ihn seinen Gästen vorgeführt als verdorbenes Tier, das
nicht von sich selbst ablassen kann und ihn für diese öffentliche
Selbstentwürdigung belohnt. Aber nun soll eine neue Zeit beginnen: um ihn
noch gefügiger zu machen, soll sein Schwanz nach einer gewissen
Vorbereitung ein Vierteljahr von keiner Hand berührt werden. Danach
erfolgen neue Anweisungen. Ein Maul kann er sich schon jetzt nicht mehr
suchen, denn er trägt jetzt einen zugelöteten Eichelring mit Stacheln.

Ich habe freie Hand. Ich soll die Sucht erst noch verstärken, aber dann
langfristig verhindern, dass er sich selbst anfasst oder jemand anders ihm
mit der Hand hilft. Er darf sich wohl Stiefelsohlen suchen, die ihn
verwöhnen oder sich wie ein geiler Köter an irgendwelchen Gegenständen
reiben, wird ausdrücklich vermeldet. Das ist ja auch schön
erniedrigend. Aber mehr nicht. Jedes Mittel ist mir erlaubt.


Jemand, der so lebt, bekommt spätestens nach zehn Tagen einen feuchten
Traum. Damit das nicht geschieht, soll ich ihn, wenn es so weit ist, alle
fünf Tage lustfrei rektal abmelken.

Dieses Abmelken ist ein beinahe klinischer Vorgang. Ich muss seine Prostata
von innen mit dem Finger so lange massieren, bis es zum Abfluss
kommt. Während dieses Vorganges wird der Drang, den Penis zu stimulieren,
über alle Maßen groß. Das Objekt würde alles geben für eine heftige
Berührung, aber die wird nicht kommen. In dem Moment nicht, und ein
Vierteljahr lang nicht, wenn ich nicht nachlässig bin. Mancher würde
verrückt werden oder versuchen, auszubrechen. Aber für Drexau als höriges
Manimal ist es ein logischer Schritt in seiner Entwicklung.

Ich helfe dabei gerne, und er wird es wohl akzeptieren. Ich dagegen bin
frei. Niemand kann mir so etwas auferlegen. Unterschiede müssen
sein. Insgeheim finde ich eine solche Aussicht auch geil. Ich werde Drexau
heimlich beneiden. Aber noch ist er nicht hier.


Drill

Am Abend kommen die beiden Ledermänner mit ihrer Gehorchmaschine
vorbei. Wir lassen uns nieder, trinken Bier, und ich erzähle von meinen
Plänen mit Drexau. Das Leben von pig 26 ist anders. Der darf nicht wixen
und hält sich auch an das Verbot, aber seine Herren fassen ihm immer mal
wieder an die leicht zugänglichen Weichteile. Das ist dann aber auch die
einzige Belohnung, die er kennt. Ansonsten gibt es nur Schläge, Tritte und
solche Strafen, wie ich sie schon miterlebt habe.

Höhepunkte in seinem Leben sind die Gelegenheiten, bei denen es nachts auf
der Straße brenzlig wird. Dann darf er seine Herren und sich selbst im
Nahkampf verteidigen, was er hart und elegant erledigt. Bisher war es aber
nur zweimal nötig, in Neukölln. Um nicht aus der Übung zu kommen, trainiert
er einmal in der Woche mit pig 19. “Unser Kampfschwein” nennen sie
ihn.

Er hat Schuhputzzeug in seiner Hosentasche und macht sich an die
Arbeit. Das tut er bei solchen Gelegenheiten wohl immer. Erst leckt er
meine Lederstiefel ausgiebig ab, dann die seiner Herren, obwohl die
blitzsauber sind. Dazu muss er bei Schaftstiefeln auch das Schnällchen
öffnen und die Falte gut auslecken. Bei Schnürstiefeln bekommt er ein
Zeichen, ob die Schnürsenkel entfernt werden müssen oder nicht. Natürlich
behalten wir die Stiefel dabei an und nehmen keine Rücksicht auf ihn. Er
ist ja beweglich. Es ist sehr geil, wenn man bequem sitzt, vielleicht ein
Bein übers Knie geschlagen, das andere Zwischen den Stiefeln eines Gastes,
und der Soldat muss lecken, ohne zu stören.  Dann reibt er jeden Stiefel
gründlich mit Schuhwichse ein und schließt die Schnallen wieder, damit es
ordentlich aussieht. Wenn nach einigen Minuten die Schuhwichse gut
eingezogen ist, öffnet er die Schnallen abermals, benetzt alles gründlich
mit seiner Zunge und poliert es dann mit seiner Bürste bis zum
Hochglanz. Bei der amerikanischen Armee scheinen sie statt der Zunge ein
Läppchen mit Wasser zu gebrauchen, aber eine Zunge fühlt sich natürlich
besser an, wird mir erklärt. Es stimmt. Seine Zunge durch das dicke Leder
zu fühlen, ist geil.

Am Ende werden die Schnallen wieder geschlossen und, falls nötig, die
Schnürsenkel eingefädelt. Das muss vollkommen symmetrisch und fehlerfrei
geschehen. Es kommt genau darauf an, welcher Strang über den anderen
geführt wird. Wenn er einen Fehler macht, muss er alles wieder
auseinandernehmen und von vorne anfangen, und er wird später bestraft für
Nachlässigkeit und Unaufmerksamkeit.

Ich stelle bei der Prozedur meinen rechten Stiefel in seinen Schritt, damit
er auch etwas davon hat. “Thank you, SIR!” schreit er.

Danach steht er eine Stunde breitbeinig an der Wand, Hände im Nacken, und
stört nicht. Nicht einmal seine Augäpfel bewegen sich dabei. Er würde auch,
wird mir versichert, sofort eines in die Fresse bekommen, wenn er
herumglotzt. Er soll Kommandos ausführen, sonst nichts. Im
Verteidigungsfall und wenn er Wache steht, ist das natürlich anders.
“Die Sau versteht Deutsch”, erfahre ich. Wir reden den ganzen Abend
über das Kampfschwein wie über ein Haustier, was es ja auch ist.

Wir bekommen Hunger und schicken ihn Essen holen. Als er zurückkommt, geht
er auf Kommando auf alle Viere und dient als Tisch. Er kennt das schon.

Nach dem Essen räumt er alles auf, frisst die Reste, leckt den Fußboden
systematisch sauber und stellt sich wieder an die Wand. Jedesmal, wenn
einer von uns zum Pissloch geht, fassen wir ihm zur Belohnung kurz zwischen
die Beine. “Thank you, SIR!”

Eigentlich doch ein schönes, erfülltes und übersichtliches Leben ohne
Sorgen und Verantwortung.  Ich rufe ihn zu mir. Er darf sich auf den Boden
zwischen meine Beine setzen und und eine Flasche Bier trinken. “Thank
you, SIR!” Ich beuge mich vor und knete seine Brustwarzen durch die
Jacke. Er stöhnt und wird immer lockerer. Nach einiger Zeit finden seine
Herren, dass es genug ist, und er muss sich wieder an die Wand
stellen. “Yes, SIR.”

So ein Kampfschwein besitzt zwei gleiche Kampfanzüge und zwei paar Socken,
erfahre ich. Täglich wird ein Satz mit Kernseife auf der Hand gewaschen und
zum Trocknen aufgehängt. So ist er immer makellos, jedenfalls, bis er
wieder mal in den Schlamm muss.

Sie nehmen ihn zum Beispiel gern mit auf Waldspaziergänge. Wenn nach dem
Regen der Weg aufgeweicht ist, muss er sich in die nasse Stelle legen, und
sie gehen über seinen Rücken.  An Tagen mit sehr anstrengender Arbeit darf
er manchmal an Ort und Stelle wie ein Hund auf dem Boden
schlafen. Ansonsten hat er keine freie Zeit. Entweder er ist nützlich, oder
er schläft, oder er steht bereit.  Bevor die drei gehen, zieht er auf
Kommando sein T-Shirt aus und reinigt damit sehr sorgfältig das Scheißloch
im Boden. Das ist schon lange nicht mehr geschehen, normalerweise wird ja
alles nur mit dem Schlauch abgespritzt. Für den Heimweg muss er das nasse
Hemd dann wieder anziehen.


Neuanfang

Die Jungs aus Spanien sind zurück. Rotz und Ratte haben viel gesehen, Porco
hat seinen kleinen Haushalt aufgelöst und die Übersiedlung nach Berlin
geregelt. Der spanische Freund – nicht etwa sein Partner, sondern ein
alter Jugendfreund, der auch schwul ist – hat sich alles angehört, viele
kritische Fragen gestellt, die Verträge durchgelesen, fand den Schritt
ziemlich krass und mutig, hatte aber keine stichhaltigen
Bedenken. Vielleicht ist er sogar ein wenig neidisch.

Der ehemalige Rico ist nun offiziell Porco, der Student mit dem
Schweinestreifen und Nasenring und der am Körper vorläufig haarlose,
beringte kommende Pornoschauspieler aus Berlin. Außer ein paar Taschen voll
Büchern und Papieren und einigen wenigen persönlichen Dingen bringt er
nichts aus seinem bisherigen Leben mit. Alles ließ sich im Handgepäck
transportieren. Seine Kumpels haben es schon in sein neues Zimmer gebracht.
Diese Woche beginnen auch die ersten ernsthaften Dreharbeiten. Porco kann
die Sterne erreichen, aber Dr. Brauksiepe bestimmt den Weg.

Zum Eingewöhnen verbringe ich mit Porco einen Abend im Pissbecken im
Loch. Rotz und Ratte sind auch da. Rotz findet alles “jeil”, was es
ja auch ist, und Ratte bemüht sich, es nicht ganz schrecklich zu
finden. Jedenfalls redet er kein dummes Zeug, sondern schaut sich alles
genau an. Porco kann, genau wie ich, gar nicht genug Männerpisse
abbekommen. Aber drei Wochen, sagt er, würde er es hier nicht aushalten. Er
kann sich beruflich auch nicht leisten, so abzustumpfen wie Drexau.

Ratte und Rotz wollen im Frühjahr gleichzeitig anfangen zu studieren. Bis
dahin macht Ratte noch ein Praktikum in der Firma seines Vaters. Nicht als
Juniorchef, sondern von der Pike auf. Er soll dabei auch Niederlassungen in
ganz Europa besuchen. Barfuß geht das leider nicht: Sicherheitsschuhe sind
vorgeschrieben. Seinen Irokesenschnitt darf er behalten, wohl, weil der
Vater hofft, dass er schon selbst merken wird, wann er damit
Schwierigkeiten bekommt.

Rotz zieht aus seiner Punk-WG aus. Solange sein Kerl arbeitet, will er bei
mir seine Abrichtung fortsetzen.

Drexau kommt am angekündigten Moment am Bahnhof an und fällt nun unter
meine Obhut. Für die kalte Jahreszeit hat er zwei Overalls
mitbekommen. Einer ist aus schwarzem, groben Stoff. Dazu gehören lederne
Schnürstiefel und eine Kappe. Diese Kluft trägt Drexau auf der Reise. Er
sieht darin aus wie ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, nur dass hinten
drauf, genau wie auf seiner Haut, groß COXUQR steht, in weiß
reflektierenden Buchstaben. Der zweite Overall – er trägt ihn über der
Schulter mit sich – ist aus dunkelgrauem Gummi. Innen und außen glatt,
dazwischen Schaumgummi zur Wärmeisolation. Gummistiefel sind an die
Hosenbeine vulkanisiert, dicke Gummihandschuhe an die Ärmel. Auf dem Rücken
dieselbe Aufschrift. Dieser Overall ist warm genug für Berliner Wintertage,
aber man weicht darin auf. Drexau muss ihn ausziehen, sobald er im Warmen
ist, um frische Luft an seine Haut zu lassen.

Beide Overalls haben einen Reißverschluss bis unten in den Schritt. Wenn er
ganz offen ist, liegen Drexaus Weichteile frei. Man kann diese
Reißverschlüsse nur von oben nach unten öffnen. Zum Pissen muss also der
Overall ganz geöffnet werden. Jedenfalls der aus Stoff.
 
Der aus Gummi hat eine Kapuze, und der Reißverschluss läuft durch: wenn man
ihn bis oben hin schließt, ist der Kopf in der Kapuze verschlossen. Zwei
kleine Atemlöcher verschaffen Luft.

Beide Overalls haben vorn seitlich noch Reißverschlüsse, scheinbar für
Taschen, aber durch sie kann Drexau seine Weichteile in den Händen
halten. Jedenfalls solange er das darf.

Beide Overalls haben D-Ringe an den Handgelenken, im Kreuz und im
Nacken. Und bei beiden sind neben dem langen Reißverschluss Ösen für kleine
Vorhängeschlösser. Damit kann man einstellen wie weit Drexau den
Reisverschluss selbst öffnen und schließen kann. Für die Reise musste er
seinen Overall bis fast zur Schwanzwurzel offen tragen. Schweine müssen
nackt sein.

Mehr als diese vier Teile, zwei Overalls und ein Paar Stiefel, hat er
nicht. Aber ich habe noch eine Hose in Auftrag gegeben, als Überraschung,
für später.

Nun ist er also hier. Erst einmal soll sich seine Wixsucht noch stärker
entwickeln. Tagsüber streunen wir mit Rotz durch Stadt und Land. Drexau hat
dabei meist seine Pfoten in den dafür vorgesehenen Öffnungen, jedenfalls
solange er nicht einem von uns an die Eier geht, was er immer noch gerne
tut. Und natürlich benutzen wir sein Maul regelmäßig. Alle Abende verbringt
er im Pissbecken im Loch, wo er nach wie vor ununterbrochen vor sich
hinwixt und die warme Flut stöhnend genießt. Nachts schläft er bei uns und
pisst uns wach.

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Jens van Nimwegen