Date: Mon, 2 May 2011 18:45:05 +0200
From: Jens van Nimwegen <Jens.van.Nimwegen@manimal.eu>
Subject: 'Selbstverschweinung #15'{Jens van Nimwegen}( MM bd exhib ws )[15!20]
Please do not include the author's e-mail-address in the story, only the
name "Jens van Nimwegen". Thanx!
Verlängerung
Die Initiative für dieses Interview ging von der Universität aus. Für
Dr. Brauksiepe ist es willkommene Reklame. Der Doc vermarktet Porco ja auf
dreierlei Weise.
Die Filme, die nach und nach erscheinen, werden im In- und Ausland in
einschlägigen Kinos gezeigt, zu Höchstpreisen auf DVD verkauft und in
allerlei Zeitschriften besprochen. Bisher sind zwei erschienen. Sie zeigen
die fiktive, nicht besonders realistische, aber spannende Geschichte eines
Sklaven. Das ist für Porco harte, professionelle Arbeit, die er gern und
überzeugend macht.
Seine Fangemeinde kann daneben aber auch über Internet die persönliche
Entwicklung des Schauspielers verfolgen. Da spielt er keine Rolle sondern
ist er selbst. Es gibt die kurzen Filme des Kameramannes, der ihn fast
immer begleitet, und man kann Tag und Nacht seine Wohnung und meinen Stall
online sehen, alles gegen Bezahlung. Porco findet es genau wie wir anderen
Schweine geil, von Unbekannten gesehen zu werden, und lebt ganz
ungezwungen. Natürlich weiß keiner, wo diese Wohnung genau ist.
Und dann drittens allerlei öffentliche Auftritte, Interviews, Vernissagen
und so weiter. Jeder Veranstalter, der zeigen will wie wenig Vorurteile er
hat, will so einen schönen, herben Mann als Ehrengast. Porco nimmt solche
Einladungen nur an, wenn es ihm selbst Spaß macht oder der Doc es wichtig
findet. Diesmal war beides der Fall.
Ein paar Tage darauf ist Porco mit seinem Kameramann bei uns zu Besuch und
hat Austern mitgebracht. Es ist Essenszeit; das Restaurant hinter der
Spiegelwand wird voll sein. Als ich Rotz gerade eine Auster mit meiner
Zunge in den Mund schiebe und auf seiner Zunge zerdrücke, stürmen vier
paramilitätische Kämpfer mit Helm herein. Zwei halten Drexau, Rotz und mich
mit erhobenen Gummiknüppeln in Schach. Die beiden anderen schallen Porco an
die Wand. Der Kameramann filmt aus nächster Nähe, wie sie Porcos fünf Ringe
mit schwerem Werkzeug öffnen und an ihrer Statt überall Dehnungsstäbe
einschieben. Porco brüllt vor Schmerz. Um seinen Sack wird eine zweiteilige
Eisenmanschette gelegt und zusammengeschraubt. Dann erhält er neue, dickere
Ringe. Größer im Durchmesser als die bisherigen dürfen sie ja nicht
werden. Der Nasenring soll den Zugang zu seinem Saugmaul nicht behindern,
und sein Schwanz soll immer noch in jede Kehle passen. Aber stärker und
damit auffälliger können sie schon noch werden. Diese neuen sind deutlich
schwerer als meine, und Porco sieht damit tierisch aus. Kein T-Shirt kann
diese Brustringe verbergen. Sie sind so beschaffen, dass sie nur mit
Spezialwerkzeug geöffnet werden können.
Klar, es war vom Doc inszeniert, aber doch eine Überraschung, die das
Adrenalin kreisen lässt.
Wir erfahren, dass Porcos Sack von Film zu Film länger werden soll. Das
neue Eisen wird nicht das einzige bleiben. Beim Gehen hindert es nicht,
aber Porco kann beim Sitzen die Beine nicht mehr übereinanderschlagen. Am
bequemsten sitzt er jetzt breitbeinig, was ja auch viel männlicher und
zugänglicher aussieht. Der Schreibtischstuhl in seiner Wohnung hat einen
Einschnitt bekommen, durch den der Sack frei hängen kann. Auch beim
Studieren wirkt das Gewicht.
Als Rotz das Sackeisen sieht, will er auch eines. Um seinem Kerl eine
Freude zu machen. Und er findet, dass Drexau und ich auch eines
brauchen. Er geht auf Erkundung aus und kommt zurück mit einem aufregenden
Plan.
Rotz war in einem SM-Laden in der Fuggerstraße, der einen neuen Inhaber
hat. Der will mehr Stammkundschaft und hat mit Rotz das folgende
ausgedacht: Jeden Nachmittag wird einer von uns - Rotz, Drexau und ich -
vier Stunden lang bis Ladenschluss dort an die Wand geschnallt, ohne Hose,
Beine gespreizt, Arme so, dass man es ohne Blutstau aushalten
kann. Natürlich mit Sackeisen. Die Kunden können uns überall anfassen und
mit unseren Ringen spielen. Aber vor allem können sie wetten, wessen Sack
jeweils nach zwei Durchgängen am meisten in Länge zugenommen hat. Dazu wird
täglich sorgfältig gemessen. Fotos und eine Tabelle dokumentieren den
Zuwachs. In verschiedenen Blättern wird regelmäßig berichtet, und im
Internet kann man alles verfolgen.
Ein geiles und nützliches Projekt! Jeder von uns wird alle paar Tage
stundenlang von Fremden begrapscht. Die Kunden können zocken; der Sieger
bekommt Preisgeld. Und endlich werden mal wissenschaftliche Daten über
Sackverlängerung ermittelt. Daran wirke ich gerne mit, und Drexau hat
sowieso nichts zu sagen. Ich habe aber zwei Bedenken. Erstens darf
natürlich niemand Drexaus Schwanz berühren. Zweitens ist die Sache nicht
ungefährlich. Vielleicht ist ja unter den Besuchern ein Spinner, der uns
Schaden zufügen will. Hat der Laden genug Personal, um für zuverlässige
Aufsicht zu sorgen?
Manchmal hilft der Zufall. Die beiden Ledermänner müssen einige Wochen ins
Ausland und haben keine Verwendung für ihr pig 26. Das Kampfschwein soll
solange in meine Obhut. Ja, und es darf gerne an dem Wettbewerb teilnehmen,
aber dann nicht angeschnallt, denn es kann ja auf Befehl stundenlang
stillstehen.
Ein paar Tage später ist Rotz der erste. Wir gehen mit. Er will jetzt im
Winter Jacke und Stiefel anbehalten und wird auf einem kleinen Podest mit
nackter Brust und ohne Hose an die Wand geschnallt, das MAUL AUF! in
Augenhöhe. Er erhält sein Eisen. Es ist genau so schwer wie das von Porco,
nicht so schwer, dass seine Eier blau anlaufen. Man soll es ja permanent
tragen. Dann wird mit einer Lehre die Länge seines Sackes genau gemessen
und in die Tabelle eingetragen. Eine Kamera überträgt alles ins
Internet. Auch in den Filialen in Köln und Hamburg kann man wetten. Neben
Rotz wacht pig 26 in seinem Kampfanzug, um zu verhindern dass jemand Rotz
beschädigt. Manche schauen nur, andere streicheln ihn, wägen den
beschwerten Sack fachkundig in der Hand oder ziehen gar dran.
Ein Magazin sponsort das Experiment. Neben Rotz hängt ein Schild auf dem
steht, dass jeder, der den Schwanz von Rotz eine Viertelstunde steif hält,
manuell oder oral, ohne ihn zum Abspritzen zu bringen, im Gewinnfalle eine
viel höhere Quote bekommt. Die Klöten sollen sich füllen und schwerer
werden, ist die Hypothese. Am Anfang traut sich aber noch kein Kunde ran.
Drexau und ich gehen wieder. Als Rotz am späten Abend, nach Ladenschluss,
nach Hause kommt, ist er erschöpft, halb verrückt, aber auch glücklich. Ja,
es war anstrengend, aber eben doch auch sehr geil. Er hat sich auf dem
Heimweg schon in die Jeans gespritzt, lässt sich aber sofort wieder von
Drexau absaugen. Er behält sein Eisen an. Es soll nur morgens beim Duschen
kurz abgenommen werden.
Am nächsten Abend komme ich dran. Ich will nackt sein. Drexau ölt mich
ein. Das Eisen ist schwer, aber tut nicht weh. Es pendelt. Ich werde immer
geiler, weil ich mich kaum bewegen kann und angeschaut und begrapscht
werde. Es sind teilweise dieselben Leute da wie gestern. Sie wollen uns
alle kennenlernen.
Bei mir ist die Hypothese, dass häufiges Abspritzen hilft. Wer mich zum
Abspritzen bringt, erhöht seine Quote. Es ist sehr anstrengend. Irgendwann
kann ich nicht mehr denken, die Leute nicht mehr unterscheiden, bin nur
noch Sack und Schwanz. Manimal. Habe ich am Ende sechs oder sieben Mal
abgespritzt? Acht Mal? Ich weiß es nicht mehr. Wir oft kann ein Schwein
eigentlich in vier Stunden? Ich bin müde, mein Schwanz tut weh, und zu
Hause falle ich ins Lederbett. Aber am Morgen bin ich schon wieder geil. Es
war doch ein guter Abend.
Am dritten Abend steht pig 26 da, ohne Fesseln, nur in Militärstiefeln und
seiner Halskette mit Marke, Sackeisen, Hände im Nacken, und passt auf sich
selbst auf. Rotz und ich wollen ihm auch mal etwas gönnen und lecken seine
Achseln und Brustwarzen. Wer auf ihn setzt, darf seine Weichteile und das
Gewicht mit einem Vibrator bearbeiten um das Gewebe lockerer zu machen und
damit seine Quote zu erhöhen. Er schreit dann: "Thank you, SIR!" –
Wieder zu Hause, fällt er einfach hin und schläft ein, wo er liegt.
Drexau dagegen wird mit der Fresse zur Wand angeschnallt. Erstens, damit
jeder das COXUQR auf seinem Rücken gut lesen kann, zweitens, damit sein
Schwanz schwerer erreichbar ist. pig 26 achtet darauf, dass den niemand
anrührt. Drexau trägt Gummistiefel, über deren Rand Gummihandschuhe mit
Gleitcreme bereithängen. Seine Arschbacken, sein Loch und seine Eier sind
dick eingekremt. Kunden, die auf Drexau setzen, können seinen Arsch und
Sack kneten und seine Vorsteherdrüse stimulieren beziehungsweise ihn rektal
abmelken.
Ich hole ihn abends ab. Sobald er losgeschnallt ist, fällt er den ersten,
besten Mann an – es ist der Verkäufer – und macht sich über dessen
Schwanz her. Der lässt es gern geschehen. Auch zu Hause ist er nicht zu
halten bis er Rotz und mich abgesaugt hat. Beim Einschlafen reibt er sich
an uns.
Jeder von uns hat nun alle vier Tage eine feste Arbeit und ist am Abend fix
und fertig. Morgens nehmen wir die Eisen ab und legen sie uns nach der
Reinigung wieder an. Dann sind wir längst wieder geil. Geiler denn je. Bei
Spaziergängen schnappe ich mir jetzt bei jeder Gelegenheit den Kopf von
Rotz, Drexau oder pig 26. Und Rotz einen der unseren. Und wir greifen
einander immer wieder in den Schritt, wobei pig 26 uns hilft, darauf zu
achten, dass sich keiner versehentlich an dem von Drexau vergreift, auch
Drexau selbst nicht. Beim Gehen ist uns unser Sack jetzt immer bewusst weil
er schwer pendelt.
Nach zwei Durchgängen sind unsere Säcke länger geworden, und bei jedem
kommt ein zweites Eisen hinzu. Deutlicher Sieger ist pig 26.
Wahrscheinlich, weil er den ganzen Tag steht, während wir anderen ja auch
viel Zeit auf dem Gummilager zubringen.
Wer in der nächsten Runde auf pig 26 setzt, kann also eine weniger hohe
Gewinnquote erwarten. Natürlich denken viele Zocker, dass der Zuwachs
Resultat des Vibrators ist. Darum dürfen die Kunden den nun auch bei uns
anderen gebrauchen.
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Jens van Nimwegen